Wandern in der Eifel

Rund um die Dürrbach ist ein weitverzweigtes Netz von Wanderrouten angelegt, die für die kleinen wie für große Wanderer durch die Idyllen der Eifel führen.

Folgende Wanderrouten in und um das Dürrbachtal können wir empfehlen:

Tropfsteinhöhle Hohlley

“Tor zur Unterwelt (Vom Leben im Dunkeln)” steht sehr trefflich auf dem Schild vor dem Aufgang zur Hohlley. Die Tropfsteinhöhle Hohlley bietet insbesondere zur Winterzeit Fledermäusen einen Unterschlupf.

Der Hin- und Rückweg beträgt von Schönecken etwa 10 km. Je nach Kondition ist diese Strecke in 2-3 Stunden zu bewältigen. Man sollte jedoch, wie auf allen anderen Wanderungen, festes Schuhwerk tragen und im Sommer erweist sich eine mitgebrachte Flasche Wasser als nützlich.

Bitte beachten Sie, dass gemäß § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes die Fledermausschutzzeit am 1. Oktober beginnt und am 31. März endet. In diesem Zeitraum ist das Betreten von Höhlen, Grotten, Bunkern, Stollen und anderen potentiellen Winterschlaf-Behausungen für Fledermäusen gesetzlich untersagt.

Altburgtal

Bereits die Kelten schätzten das Altburgtal und bauten ihre Keltenfliehburg auf steil abfallendem Dolomitfelsen.

Der unter Naturschutz stehende Kalkmagerrasen zeigt die typische Vegetation in der Eifel vor über hundert Jahren, so, wie die regionale, bäuerliche Bewirtschaftung über Jahrhunderte das landschaftsprägende Bild der Eifel entstehen ließ.  Die Geschichte des Eifelwaldes kann man an vielen Stellen anschaulich nachvollziehen.

Schönecker Schweiz

In nördlicher und westlicher Richtung grenzt an Schönecken die “Schönecker Schweiz” an, das größte Naturschutzgebiet im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Hier finden sich unter anderem seltene Insekten und Orchideenarten. Das Gebiet befindet sich inmitten der Prümer Kalkmulde, einer weitgehend unberührten Karstlandschaft.

Auf dem botanischen Lehrpfad am Eingang zur Schönecker Schweiz (Ortsausgang in Richtung Prüm) werden dem Wanderer zunächst auf einigen Kilometern die heimische Flora und Fauna auf Informationstafeln vorgestellt. Die in dem unberührten Gebiet zu findenden zahlreichen Liliengewächse und Orchideen, darunter die Herbstzeitlose, sind alle besonders geschützt und sehr selten.

Der Wanderweg durch die Schönecker Schweiz führt auch beeindruckenden Dolomitfelsen, wie der sagenumwobenen Jungferley, sowie an der zumeist im Sommer ausgetrockneten Schalkenbach (Schwindbach) vorbei.

Geologisch ist der einmalige Wetteldorfer Richtschnitt bekannt, mit bis an die Oberfläche grenzenden mitteldevotischen Schichtungen.

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