Maare der Vulkaneifel

Die östlich an die Waldeifel angrenzende Vulkaneifel ist bekannt für ihre Maare. Dies sind durch Wasserdampferuptionen entstandene Vulkantrichter, die mit Süßwasser gefüllt sind.

Maare der Vulkaneifel

Insgesamt werden über 70 Maarvulkane gezählt. Folgende 10 Maare sind in der Eifel bekannt und können ganzjährig besucht werden.

  • Gemündener Maar, 2 km von Daun entfernt, Wasserfläche 7 ha, Tiefe 38 m, Durchmesser 325 m, Naturfreibad, Liegewiesen und Bootsverleih
  • Weinfelder Maar (Totenmaar), südöstliche von Daun, Wasserfläche 17 ha, Tiefe 51 m, Durchmesser 525 m, zu besichtigen hier die Pfarrkirche von Weinfeld
  • Schalkenmehrener Maar, südöstlich von Daun, Wasserfläche 22 ha, Tiefe 21 m, Durchmesser 575 m, Angeln, Schwimmen, Bootfahren und Surfen erlaubt
  • Pulvermaar, bei Gillenfeld
  • Holzmaar (Hitsche-Maar), bei Gillenfeld, gewölbter Hochmoor mit entsprechender Flora und Fauna
  • Meerfelder Maar, bei Meerfeld, Naturschutzgebiet
  • Immerather Maar, bei Immerath, Wasserfläche 6 ha, Tiefe 3 m, Durchmesser 290 m, Angeln ist möglich
  • Ulmener Maar, nahe der Stadt Ulmen, Angeln möglich
  • Jungfernweiher, Wasserfläche von 35 ha, Tiefe 4 m, Angeln und Ruderboot fahren möglich
  • Eichholzmaar, Durchmesser 120 m, Tiefe 3 m, Mineralquellen

In der Nähe von Bettenfeld bei Manderscheid findet man den Windsborner Kratersee. Hierbei handelt es sich nicht um ein Maar, sondern um den Krater eines Schichtvulkans. Im Gegensatz zu den Maaren sitzt der Vulkan als positive Form auf der Landoberfläche auf.

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